Markenidentität: So prägen Sie eine Marke!

Alle Komponenten, die sich auf ein Unternehmen, Produkt, eine Person oder Dienstleistung beziehen, machen die Markenidentität aus. Dazu gehört auch der Name, das Logo, der Slogan, die spezifische Form und die Schriftart. Die Markenidentität darf dabei nicht mit dem Markenimage verwechselt werden.

Hinter der Markenidentität verbirgt sich die Botschaft, die Verbraucher vom Produkt, der Person oder der Dienstleistung erhält. Die Markenidentität ermöglicht die Wiedererkennung von Produkten. Bekanntestes Beispiel ist die letztlich durchgeführte Straßenumfrage: Passanten auf der Straße wurden gebeten, den Interviewern das Produkt mitzuteilen, das ihnen beim Wort „Bose“ zuerst in den Sinn kommt. Nahezu einstimmig antworteten die Befragten mit „Kopfhörer“. Bose hat offensichtlich seine Markenidentität auf Kopfhörer festgelegt.

Die Markenidentität übermittelt dem Publikum im Idealfall eine konsistente Botschaft. Weist ein Teil der Identität beispielsweise auf einen bestimmten Farbton hin, ist die Aufrechterhaltung dieser Farbe für die Konsistenz der Produktidentität zwingend notwendig. Die Markenidentität muss mit dem öffentlich projizierten Bild übereinstimmen.

Welchen Zweck erfüllt die Markenidentität?

Die Markenidentität legt Konsistenz und Richtlinien im Marketing fest. Egal, ob es sich beim Produkt um einen Gegenstand, eine Person oder ein Bild handelt, muss es Übereinstimmungen im Betrieb, Marketing, Support und Produktherstellung geben. Die Unternehmenskultur zeigt schließlich die Konsistenz in der Markenidentität.

Die wichtigsten Schlüsselelemente im Branding

Das Wichtigste im Branding ist ein klares Angebot. Unabhängig davon, ob es um ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Person geht. Konsistenz und Image spielen beim Branding eine wesentliche Rolle. Das Branding ist der große Plan, der die erwarteten Markenergebnisse eines Produkts oder einer Person genau beschreibt. Der Ruf des Unternehmens und des Produkts ist für die Ergebnisse von wesentlicher Bedeutung. Als gutes Beispiel dienen die zahlreichen Prominenten aus Film und Fernsehen. Ihr Branding fängt zunächst großartig an, doch das Produkt „Prominente“ kann das für den Erfolg gemalte Bild nicht aufrechterhalten. Bekanntheit ist schließlich oft nur von kurzer Dauer, wenn die zahlreichen Prominenten nicht in der Lage sind, die in ihrem Branding angekündigten Standards einzuhalten.

Wenn es um eine angebotene Dienstleistung oder einen physischen Gegenstand geht, bezieht sich die angenommene Qualität häufig auf die Branding-Technik. Nimmt die Qualität ab, erzeugt Branding ein falsches Markenimage und die Reputation bei Zielkunden sinkt.

Reparatur und Wiederaufbau dank Rebranding

Rebranding fällt unter dem Bereich „Reputationsaufbau“. Ist das Image einer Marke durch schlechte Qualität, ein fehlerhaftes Produkt oder fragwürdige Aktivitäten dauerhaft beschädigt, kann ein Rebranding den Schaden reparieren.

In der heutigen Welt der rasanten Markenbildung und Imageerstellung dienen Videos als schnelles und visuelles Werkzeug. Rebranding oder Markenreparatur wird oft mit kurzen, schnellen Videos erreicht, die nur wenige Sekunden dauern und eine visuelle Marke des erwarteten Ergebnisses hinterlassen. Im Vergleich zum Einrichten und Aufbauen einer Marke ist das Reparieren und Ersetzen einer beschädigten Markenidentität sehr kompliziert. Wichtig ist, dass die neue Markenidentität ein klares Branding erhält, das die gewünschte Botschaft präzise und konsistent anzeigt.

Die häufigsten Fehler beim Branding

Sobald es um Marken geht, unterlaufen den meisten Unternehmen Fehler. Echte Todsünden im Branding sind:

1.) Inkonsistente Markenidentität

Eine konsistente Übermittlung der Markenbotschaft ist der Schlüssel zum Aufbau jeder Marke. Trotzdem machen Unternehmen häufig den Fehler, bestimmte Komponenten wirklich gut zu übermitteln, während sie anderen Elemente wie Webseiten oder Visitenkarten kaum Beachtung schenken.

2.) Mangel an internen Schulungen

Es ist überraschend, wie viele Unternehmen eine neue Marke aufstellen, aber ihre Mitarbeiter nicht an Bord holen. Doch Mitarbeiter sind die Wanderschilder des Unternehmens. Sie müssen die Marke nicht nur verstehen, sondern auch wissen, wofür sie steht. Mitarbeiter sollen schließlich die Markenbotschaft am stärksten widerspiegeln.

3.) Marketingmaterialien nicht aktuell

Nach einem Rebranding muss natürlich auch sämtliches Marketingmaterial aufgefrischt werden. Unternehmen sollten an diesem Punkt sicherstellen, dass die Materialien auf dem neuesten Stand sind. Veraltete Medien müssen restlos entsorgt werden, damit ausschließlich die neue Marke im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht. Natürlich brauchen gute Grundmaterialien nicht komplett erneuert werden, aber es ist wichtig, dass diese aktualisiert sind.